Power Apps · Power Automate · Dataverse · Copilot Studio

Warum Power Platform? Der Plattform-Vergleich für die Schweiz

Sie haben die Plattform sehr wahrscheinlich schon: Sie ist Teil Ihres Microsoft-365-Tenants, und Ihre Mitarbeitenden bauen bereits damit. Wir zeigen, wo Power Platform anderen Plattformen voraus ist, wo sie an Grenzen stösst und wie Sie mit einem Zonenmodell vom ersten Flow bis zur geschäftskritischen App auf einer Plattform bleiben.

Microsoft Power Platform mit Power Apps, Power Automate, Power BI, Power Pages, Dataverse und Copilot Studio
Zone 1 · Personal Productivity
Zone 2 · Citizen Development
Zone 3 · Corporate Solutions
2015
verfolgen wir die Power Platform, seit ihrem Start
20+
Jahre Low-Code-Erfahrung im Team
1000+
Konnektoren zu Fremdsystemen
CH
Team vor Ort, Daten in Schweizer Rechenzentren möglich

Die Plattform ist schon da. Nutzen Sie ihre Vorteile richtig.

In den meisten Schweizer Unternehmen ist Power Platform mit Microsoft 365 bereits lizenziert und für alle Mitarbeitenden offen. Genutzt wird davon oft nur ein Bruchteil, und was entsteht, läuft häufig an der IT vorbei.

Eine zusätzliche Plattform löst das nicht. Danach betreiben Sie zwei Plattformen mit getrennten Identitäts- und Lizenzmodellen.

Entscheidend ist, welche Lösung in welche Zone gehört.

Power Platform baut direkt auf dem auf, was Sie schon betreiben: Entra ID, Teams, SharePoint, Outlook und Microsoft 365 Copilot. Ihre IT steuert sie deshalb mit Werkzeugen, die sie bereits kennt.

Nutzen
Teams Outlook M365 Copilot Mobile & Browser
Bauen
Power Apps Power Automate Copilot Studio Power Pages Power BI AI Builder
Daten
Dataverse SharePoint 1'000+ Konnektoren On-Prem Gateway
Identität & Schutz
Entra ID Conditional Access Purview Rechenzentren Schweiz
Gleiche Identität und Verwaltung wie Microsoft 365. KI unterstützt die Entwicklung auf jeder Ebene.

Power Platform vs. die Alternativen

Wählen Sie eine Alternative und sehen Sie, wo sie stärker ist und wo Power Platform vorne liegt. Wir haben selbst mit Salesforce, Nintex, K2 und SharePoint-Lösungen gearbeitet. Der Vergleich beruht auf dieser Projekterfahrung.

Unsere Einschätzung aus Projekten in Schweizer KMU und Grossunternehmen, Skala 1 bis 5.

Microsoft Power Platform Individualentwicklung
Alternative 1

Individualentwicklung

Stärker als Power Platform
Beliebig komplexe Oberflächen und sehr hohe Last
Schwächer
Jede Änderung braucht Entwickler, Betrieb und Security sind Eigenleistung
Unser Weg
Kombinieren: Power Platform als App-Schicht, Pro-Code in Azure Functions, Code Apps oder PCF-Komponenten
Alternative 2

Andere Low-Code-Plattformen

Stärker als Power Platform
Teilweise mehr Freiheit für Pro-Developer-Teams
Schwächer
Zusätzliche Plattform neben M365, eigene Lizenzen, Fachbereich baut kaum selbst
Unser Weg
Prüfen, ob Power Platform die Anforderung in Zone 3 abdeckt. Das ist meistens der Fall
Alternative 3

Plattformen von Fachsoftware

Stärker als Power Platform
Tiefe Fachprozesse ab Werk (CRM, ITSM)
Schwächer
Apps bleiben im Ökosystem des Herstellers, Lizenz pro Nutzer im Fachsystem
Unser Weg
Fachsystem behalten, Power Platform als Verbindung zu Teams, Outlook und weiteren Systemen
Alternative 4

Excel, Access & SharePoint-Listen

Stärker als Power Platform
Schon da, jede Person kann es
Schwächer
Keine Rollen, kein Audit, kein Transport, eine Person weiss, wie es funktioniert
Unser Weg
Gezielt nach Zone 1 oder 2 überführen, mit Dataverse statt Datei als Datenbasis

Drei Zonen auf einer Plattform: vom ersten Flow bis zur Kernanwendung

Power Platform wächst mit: Eine Lösung startet persönlich, bewährt sich im Team und wird geschäftskritisch, ohne die Plattform zu wechseln. Mit jeder Zone ändern sich die Regeln. Diese legen wir mit Ihnen fest.

Grundregel: Zugeordnet wird die Lösung, nicht die Person. Die Zone bestimmt Umgebung, ALM, Genehmigung, Betrieb und Lizenz.
Andere Plattformen kennen meist nur eine Zone: Entweder darf jede Person alles (Excel) oder nur die IT baut (Individualentwicklung). Das Zonenmodell schliesst die Lücke dazwischen.
KONTROLLE · ALM · BETRIEB ↑ ANZAHL LÖSUNGEN → ZONE 3 Corporate Business Solutions geschäftskritisch · IT-Betrieb ZONE 2 Citizen Development Teams & Fachbereiche · inkl. Agenten ZONE 1 Personal Productivity für sich selbst oder wenige · ohne Antrag ZONENWECHSEL ZONENWECHSEL

Zonen-Check: In welche Zone gehört Ihre Lösung?

Mit vier Fragen ordnen Sie Ihre Lösung einer Zone zu. Im Workshop gehen wir gleich vor: zuerst die Zone, danach die Technologie.

1Wer nutzt die Lösung?
2Welche Daten verarbeitet sie?
3Was passiert, wenn sie ausfällt?
4Was wird gebraucht?
Ihr Ergebnis

Beantworten Sie die vier Fragen

Die höchste Antwort bestimmt die Zone. Ein einziges Merkmal wie streng vertrauliche Daten reicht, um eine Lösung in Zone 3 zu heben.

    Governance-Werkzeuge sind bereits eingebaut

    Umgebungen, Data Policies, Managed Environments, Pipelines und ein zentrales Inventar aller Agents. Wir richten diese Werkzeuge so ein, dass sie Ihr Zonenmodell abbilden.

    admin.powerplatform.microsoft.com/manage/environments
    Home
    Manage
    Environments
    Environment groups
    Security
    Data policies
    Deployment
    Licensing

    Environments

    NameZoneTypManaged
    Contoso (default)Zone 1Default–
    dev-hr-pp-chZone 2Sandbox✓
    test-hr-pp-chZone 2Sandbox✓
    prod-hr-pp-chZone 2Production✓
    dev-sales-d365-chZone 3Sandbox✓
    test-sales-d365-chZone 3Sandbox✓
    prod-sales-d365-chZone 3Production✓
    Illustration · Beispiel-Umgebungen nach Zonenmodell

    Umgebungen nach Zonen. Zone 1 lebt im Default Environment, ab Zone 2 hat jede Lösung eigene Umgebungen mit Umgebungsgruppen und Data Policies. Eine einheitliche Namenskonvention (Stufe, Einheit, Dienst, Region) zeigt auf einen Blick, wohin eine Umgebung gehört.

    admin.cloud.microsoft/#/agents/all
    Microsoft 365 Admin Center: Inventar aller Agents mit Status, Plattform, Risiken und Ownern

    Alle Agents auf einen Blick. Echter Screenshot aus unserem eigenen Tenant: Das Microsoft 365 Admin Center zeigt jeden Agent mit Plattform, Risiko und Owner. So sehen Sie jederzeit, welche Agents im Einsatz sind.

    Wir kennen auch die anderen Plattformen

    Unser Team hat mit Salesforce, Nintex, K2 und klassischer SharePoint-Entwicklung gearbeitet, bevor es Power Platform gab. Wir kennen die Grenzen der Power Platform und sprechen sie offen an.

    Zone vor Technologie

    Wir ordnen jede Lösung zuerst ein. Daraus ergeben sich Umgebung, ALM, Lizenzbedarf und Betrieb. Erst dann diskutieren wir Canvas, Model-driven oder Agent.

    Befähigung statt Abhängigkeit

    Ihr Team soll nach dem Projekt selbst weiterbauen. Wir coachen Citizen Developer und IT gemeinsam, mit Ihren eigenen Lösungen als Übungsmaterial.

    Governance, die nicht bremst

    Zone 1 läuft ohne Antrag, gesteuert über Tenant-Einstellungen. Kontrolle setzen wir dort, wo das Risiko liegt. So bauen Fachbereiche weiter, ohne dass die IT den Überblick verliert.

    Architektur für Zone 3

    Dataverse-Datenmodell, Rollenkonzept, Integration mit SAP und internen APIs, Pipelines und Monitoring. Lösungen in Zone 3 sind von Anfang an auf den Betrieb ausgelegt.

    KI im selben Modell

    Copilot Studio Agents folgen denselben Zonen wie Apps und Flows. Für Daten, Owner und Kosten gelten dieselben Regeln.

    Schweizer Team, kurze Wege

    Spezialisiert auf Power Platform, vor Ort in der Schweiz. Sie sprechen direkt mit den Personen, die Ihre Lösung bauen.

    Wann wir von Power Platform abraten

    • Öffentliche Anwendungen mit sehr vielen gleichzeitigen Nutzenden und hohen Transaktionsvolumen. Hier ist Individualentwicklung meist günstiger.
    • Ihr Kernprozess lebt komplett in einer Fachsoftware mit eigener starker Plattform. Dann ergänzen wir dort, statt zu duplizieren.
    • Es gibt niemanden, der eine Lösung nach dem Projekt fachlich verantwortet. Dann lösen wir zuerst die Ownerfrage.

    Von der Plattform-Frage zur ersten Lösung

    Ein klarer Einstieg, der nach wenigen Wochen eine produktive Lösung und ein tragfähiges Modell liefert.

    1

    Plattform-Check

    Was ist im Tenant schon da, was läuft, wo liegen Risiken.

    ½ Tag Workshop
    2

    Zonenmodell

    Zonen, Umgebungen, Data Policies und Rollen festlegen und einrichten.

    1 bis 3 Wochen
    3

    Erste Lösung

    Ein echter Anwendungsfall, sauber in der richtigen Zone umgesetzt.

    2 bis 6 Wochen
    4

    Befähigung

    Coaching für Maker und IT, damit Ihr Team selbst weiterbaut.

    laufend

    Häufige Fragen zur Wahl der Plattform

    Kurze Antworten auf die Fragen, die wir im Erstgespräch am häufigsten hören.

    Weil sie bereits in Ihrem Microsoft-365-Tenant läuft und dieselbe Identität, dieselben Sicherheitsrichtlinien und dieselbe Admin-Konsole nutzt. Eine zusätzliche Plattform bringt ein zweites Lizenz- und Berechtigungsmodell. Andere Plattformen sind in Einzelfällen stärker, etwa bei sehr hoher Last. Das prüfen wir offen mit Ihnen.
    Ein Zonenmodell ordnet jede Lösung einer von drei Zonen zu: Personal Productivity, Citizen Development und Corporate Business Solutions. Zugeordnet wird die Lösung, nicht die Person. Die Zone bestimmt Umgebung, ALM, Genehmigung, Betrieb und Lizenz. So bleibt Citizen Development schnell, während kritische Lösungen IT-Standards erfüllen.
    Nein. Zone 1 und 2 sind stark auf Fachpersonen ausgerichtet, Zone 3 ist Profi-Terrain. Dataverse, Solutions, Pipelines, Plug-ins, PCF-Komponenten, Code Apps und Azure-Integration machen geschäftskritische Anwendungen möglich. Profis und Fachbereich arbeiten dabei auf derselben Plattform zusammen.
    Ja. Power Platform Umgebungen lassen sich in der Region Schweiz anlegen, Dataverse-Daten liegen dann in Schweizer Rechenzentren. Welche Dienste und Konnektoren Daten trotzdem ausserhalb verarbeiten, etwa bestimmte KI-Funktionen, klären wir im Plattform-Check pro Szenario.
    Zone 1 deckt sich vollständig aus bestehenden Microsoft-365- und Copilot-Lizenzen. In Zone 2 reichen Standard-Konnektoren aus M365, Premium braucht es sobald Dataverse oder Agenten dazukommen. Managed Environments setzen Premium für alle Nutzenden voraus. Wir rechnen den Bedarf pro Zone durch, bevor es teuer wird.
    Bei öffentlichen Anwendungen mit sehr vielen gleichzeitigen Nutzenden, bei hochspezialisierten Oberflächen oder extremen Transaktionsvolumen. Häufig ist eine Kombination sinnvoll: Power Platform als App- und Prozessschicht, Pro-Code dort, wo es nötig ist, etwa in Azure Functions oder Code Apps.
    Managed Apps sind der Einstieg für Fachpersonen: Apps per Prompt aus Copilot oder Cowork, von Microsoft betrieben und im M365 Admin Center gesteuert, heute in Public Preview. Code Apps sind Pro Code auf der Power Platform. Wir setzen sie ein, wenn eine Dataverse-Lösung an Frontend-Grenzen stösst. Vorher prüfen wir Model-driven App, Generative Page und Canvas App.
    Mit einem Plattform-Check. Wir erfassen, was im Tenant läuft, wer es besitzt und welche Daten betroffen sind. Danach ordnen wir die bestehenden Lösungen in Zonen ein, sichern die kritischen ab und räumen den Rest auf. Die Fachbereiche arbeiten dabei weiter.

    Plattform-Check für Ihren Tenant

    In einem halben Tag sehen Sie, was bei Ihnen schon läuft, welche Lösungen in welche Zone gehören und ob Power Platform für Ihre nächsten Vorhaben die richtige Wahl ist.