Power Platform Integration für Schweizer Unternehmen
WinOn365 verbindet Power Apps, Power Automate, Dataverse und Copilot Studio mit bestehenden Systemen wie SAP, ELO, Exass, Datenbanken, internen APIs und Event-Plattformen. Pragmatisch, sicher und wartbar für Schweizer Unternehmen.
Bestehende Systeme integrieren statt ablösen
Bei den meisten unserer Kunden sind SAP, ein DMS oder eine Branchenlösung seit Jahren im Einsatz. Wir ersetzen diese Systeme nicht, sondern binden sie gezielt an die Power Platform an.
Analyse der Systemlandschaft
Gemeinsam mit Ihrer IT analysieren wir Schnittstellen, Datenhoheit, Authentifizierung und Netzwerkvorgaben.
Wahl des Integrationswegs
Standard-Connector, Custom Connector, Azure Function oder On-Premises Data Gateway. Massgebend ist die einfachste Lösung, die alle Anforderungen erfüllt.
Umsetzung und Übergabe
Mit getrennten Umgebungen, Fehlerbehandlung und vollständiger Dokumentation, damit Ihr Team die Lösung selbstständig betreiben kann.
Systeme, die wir anbinden
Die Art der Anbindung hängt von den verfügbaren Schnittstellen, der Lizenzierung und dem Betriebsmodell des jeweiligen Systems ab. Diese Szenarien setzen wir am häufigsten um.
SAP
- Anbindung über OData-Services, den SAP ERP Connector oder bestehende Middleware
- Fachanwender arbeiten in einer Power App, SAP bleibt das führende System
ELO Digital Office
- Anbindung über die ELO-Schnittstellen, abhängig von Version und Lizenzierung
- Ablage im ELO, Erfassung und Freigabeprozesse in der Power Platform
Exass
- Anbindung über REST-API, Datenexport, Datenbankzugriff oder Middleware
- Klare Festlegung von führendem System und Verantwortung für die Datenqualität
Kafka & Event-Plattformen
- Azure Event Hubs (Kafka-kompatibel) oder Azure Functions als Integrationsschicht
- Filterung und Validierung, bevor Events in Dataverse oder Power Automate gelangen
Klare Trennung der Architekturschichten
Jede Schicht übernimmt eine definierte Aufgabe. Einzelne Komponenten lassen sich so später anpassen oder ersetzen, ohne die gesamte Lösung neu aufzubauen.
| Schicht | Aufgabe | Typische Bausteine |
|---|---|---|
| Power Apps / Power Pages | Benutzeroberfläche für Mitarbeitende, Kunden und Partner | Canvas Apps, Model-driven Apps, Portale, Agents |
| Power Automate | Prozesslogik, Genehmigungen und Aufrufe an Drittsysteme | Cloud Flows, Child Flows, Approvals |
| Dataverse | Datenhaltung inklusive Berechtigungen und Audit | Tabellen, Sicherheitsrollen, Plugins |
| Custom Connectors | Wiederverwendbare Anbindung von REST-APIs für Apps, Flows und Copilot Studio | OpenAPI, OAuth 2.0, Entra ID |
| Azure Functions | Pro-Code-Logik für komplexe Transformationen und Authentifizierung | Datenaufbereitung, Auth-Wrapper, PDF-Verarbeitung, Events |
| On-Premises Data Gateway | Gesicherte Verbindung zu internen Systemen ohne eingehende Firewall-Ports | SQL Server, SAP, Fileshares, interne APIs |
Betrieb und Governance von Beginn an
Eine Integration ist erst produktionsreif, wenn Zuständigkeiten, Berechtigungen und das Vorgehen im Fehlerfall geregelt sind. Diese Punkte berücksichtigen wir ab Projektstart.
Identität & Zugriff
- Service-Konten und Service Principals statt persönlicher Konten
- Rollenkonzept in Dataverse
Daten & Compliance
- Dokumentierte Datenflüsse und DLP-Richtlinien
- Frühe Klärung von Datenstandort und Aufbewahrung
ALM & Umgebungen
- Getrennte Umgebungen für Entwicklung, Test und Produktion
- Deployments über Solutions und Pipelines
Monitoring & Betrieb
- Fehlerbehandlung, Logging und Alerting
- Definierte Verantwortung pro Schnittstelle
Häufig gestellte Fragen
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Nicht zwingend. Viele Systeme lassen sich direkt über Standard-Connectoren oder einen Custom Connector anbinden. Azure wird relevant, wenn Daten aufwendig transformiert werden müssen, ältere Schnittstellen eine spezielle Authentifizierung erfordern oder Events in hohem Volumen verarbeitet werden. Im Workshop klären wir dies für jedes System einzeln.
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Ja, über das On-Premises Data Gateway. Es wird auf einem Server im internen Netz installiert und baut die Verbindung von innen nach aussen auf, eingehende Firewall-Ports sind nicht erforderlich. So greifen Apps und Flows beispielsweise auf SQL Server, Fileshares oder SAP zu. Für den produktiven Betrieb empfehlen wir einen Gateway-Cluster.
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Sobald dieselbe REST-API an mehreren Stellen benötigt wird, etwa in mehreren Apps und einem Copilot Studio Agent. Der Connector wird einmalig mit OpenAPI-Definition und Authentifizierung eingerichtet und steht danach überall als Aktion zur Verfügung. Für einen einzelnen Aufruf in einem Flow genügt häufig die HTTP-Aktion.
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Wenn eine Logik in Power Automate zu komplex oder zu langsam würde. Typische Fälle sind die Transformation grösserer Datenmengen, die Verarbeitung von PDFs, die Anbindung älterer Schnittstellen mit spezieller Authentifizierung oder das Vorfiltern von Events. Die Function wird über einen Custom Connector bereitgestellt und ist so in Apps und Flows einheitlich nutzbar.
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Für hohe Event-Volumen setzen wir eine Integrationsschicht in Azure ein, typischerweise Azure Event Hubs mit Kafka-Kompatibilität oder Azure Functions. Dort werden die Events gefiltert und validiert. Nur geschäftsrelevante Ereignisse werden anschliessend als Datensatz in Dataverse angelegt oder lösen einen Power Automate Flow aus.
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Neben der technischen Umsetzung vor allem auf Datenstandort, Berechtigungen und Nachvollziehbarkeit. Entscheidend ist, wer welche Daten sehen darf, wohin sie fliessen und wer bei einem Ausfall zuständig ist. Diese Punkte klären wir gemeinsam mit der IT und dokumentieren sie, damit sie auch nach Projektabschluss verfügbar sind.
Möchten Sie SAP, ELO, Kafka oder andere Systeme mit Power Platform verbinden?
Wir prüfen die bestehende Architektur, identifizieren realistische Integrationswege und zeigen, wie Power Platform sicher und wartbar eingebunden werden kann.

